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Intelligente Schadsoftware sorgt für immer mehr Probleme

Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren viele Lebensbereiche grundlegend verändern. Allerdings gilt das nicht nur im positiven Sinne. Auch die Art und Weise von Angriffen auf IT-Systeme dürfte in der nahen Zukunft noch wesentlich komplexer als heute schon werden. Diese Entwicklung ist zum Teil schon heute erkennbar.

Fast jeder Verantwortliche für IT in Unternehmen – und natürlich auch viele private Nutzer – haben zumindest schon einmal davon gehört, dass Computer oder Server mit Schadsoftware infiziert wurden. Dabei gibt es zahlreiche Varianten, in der Regel geht es aber darum, dass Kriminelle Daten erbeuten wollen.

Wie genau schadhafte Software aussieht, lässt sich nicht in wenigen Worten beschreiben. Schon heute gibt es sehr komplexe Varianten, die sich zudem ständig weiterentwickeln. In der Vergangenheit wurden diese Veränderungen von Menschen vorgenommen. Das Ziel war es, die schützenden Systeme von Unternehmensnetzwerken oder privaten Computern zu überwinden.

Diese Arbeit wird jedoch immer häufiger mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) durchgeführt. Das Schlagwort KI kommt im Alltag immer wieder vor, aber nur wenige Menschen wissen, was eigentlich dahintersteht. Herkömmliche Anwendungen finden sich zum Beispiel in Sprachassistenten wie Siri oder Alexa, aber auch in Navigationssystemen im Auto. Kurz gesagt kann KI also den Alltag durchaus erleichtern, wenn Systeme sich ständig weiterentwickeln und so an die persönlichen Wünsche und Anforderungen angepasst werden.

Die technischen Grundlagen der KI lassen sich jedoch auch zu weniger positiven Zwecken nutzen. Auf diese Weise kann Schadsoftware nämlich auch immer wieder an neue Schutzmechanismen oder Scans angepasst werden, um diese zu überwinden. Ein Beispiel dafür waren die Angriffe durch Emotet, die nach Angaben des Bundeskriminalamts allein in Deutschland für Schäden in Höhe von mindestens 14,5 Millionen Euro gesorgt haben. Weltweit werden die Schäden sogar auf bis zu 2,5 Milliarden Dollar geschätzt.

Bisher steckt KI noch in den Kinderschuhen, deshalb sollten sich IT-Verantwortliche nicht zu viele Sorgen machen. Trotzdem ist es sehr wichtig, sich bereits jetzt auf künftige Gefahren vorzubereiten. Bei der Planung und beim Anpassen von Systemen sollten diese Fragen in jedem Fall eine wichtige Rolle spielen. Eine enge Partnerschaft mit einem zuverlässigen Dienstleister wie Skyfillers ist deshalb sehr wichtig.

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