Backup

Die 3-2-1-Regel beim Sichern von Daten

Absolute Sicherheit vor Ransomware-Angriffen oder Naturkatastrophen – das wünschen sich zwar viele Unternehmen, in der Praxis ist das jedoch unmöglich. Effiziente Sicherheit lässt sich allerdings schon mit einem relativ geringen Aufwand gewährleisten. Bei einer Backup-Strategie sollten Verantwortliche als einfache Faustregel die 3-2-1-Regel beachten: drei Kopien von Daten, zwei verschiedene Speichertechnologien, ein externer Ort für gespeicherte Daten.

Abgesehen von der passenden Software sollte die Backup-Strategie sorgfältig geplant werden. Welche Daten müssen in welchem zeitlichen Abstand gesichert werden? Wo werden die Kopien aufbewahrt und wie viele Speicherorte sind nötig? Im Extremfall kann eine gute Backup-Strategie dafür sorgen, dass der Fortbestand eines Unternehmens gesichert ist. Die Schadsoftware GermanWiper, vor der im August sogar das Bayerische Landeskriminalamt gewarnt hat, ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel.

Unternehmen, in denen die 3-2-1-Regel konsequent umgesetzt wird, müssen sich hingegen wenig Sorgen machen. Wer schon bei der Einrichtung für eine gute Struktur von Backups gesorgt hat, kann die Daten im Extremfall schnell wiederherstellen. Dafür lohnt es sich, die Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen. Die 3-2-1-Regel ist zwar leicht verständlich, in der Praxis müssen jedoch viele Aspekte berücksichtigt werden.

Abgesehen von der Einführung von Backups sollte die dazugehörige Strategie nicht einfach in der Schublade verschwinden. Die Anforderungen an die IT von Unternehmen ändern sich im Laufe der Zeit. Das wirkt sich auch auf die Struktur von Backups aus, die gegebenenfalls angepasst werden muss. Jede Strategie ist daher ein lebendiges Dokument, dessen Inhalt in regelmäßigen Abständen überprüft werden sollte.

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